Größtes Potenzial bietet der Tourismusbereich

Bereits seit der Zarenzeit ist die Halbinsel Krim ein beliebtes Urlaubsziel für Erholungsuchende. 900 Kilometer Küste, vier Naturschutzparks und viele kulturhistorische Sehenswürdigkeiten bilden die Grundlage für den Tourismus-Sektor, der allerdings nur 10 bis 15 % zum Bruttoinlandsprodukt beiträgt.

Die Halbinsel Krim im Norden des Schwarzen Meeres und westlich der Asow-See hat eine wunderschöne Küste, die von zahlreichen Buchten und Häfen gegliedert ist.

Im Südosten der Halbinsel Krim steigen die beeindruckenden Krim-Berge malerisch auf. Die Krim ist insgesamt erstaunlich grün – und wird oft zu Recht mit der französischen Riviera verglichen.

Kein Wunder also, dass viele Touristen regelmässig die Krim besuchen, wo es bereits zahlreiche, traditionsreiche Urlaubs- und Erholungsorte mit ihren modernen Ressorts gibt wie Alupka, Jalta, Gursuw, Aluschta, Sudak und Feodossia.

Wenn Sie eine Krim-Reise planen, könnte ein Blick auf Webportale mit günstigen Flugreiseangeboten wie Fly.com oder andere weiterhelfen. Das ist der schnellste Weg zu den Krim-Weinbergen und Obstgärten, den Dörfern, Palästen, Kirchen, Klöstern und Moscheen. Die Krim bietet ein Riesenspektrum für Urlaubsabenteuer aller Art.

Aber Industrie gibt es auch …

Einen Großteil der Industrie macht die verarbeitende Industrie im Norden der Halbinsel aus. Zu nennen sind Textil-, Elektro- und Nahrungsmittelindustrie. Zu den bedeutenden Einnahmequellen zählt außerdem die Förderung von Eisenerz. Das bekannteste Exportprodukt ist der Krimsekt. Der Mangel an eigenen Gas- und Ölreserven führt zu großer Abhängigkeit von der Ukraine, nur 40 % ihres Gasbedarfes kann die Krim selbst decken. Unabhängigkeitsbewegungen drängt die ukrainische Regierung gern mit dem Druckmittel der mangelnden Energiereserven zurück.

Auch seit dem Zerfall der Sowjetunion liegt das Hauptpotenzial der Krim im Bereich Tourismus, doch muss noch viel getan werden wie beispielsweise eine bessere Infrastruktur und kleinere komportable Hotels statt großer Sanatorien aus Sowjetzeiten.

(sk/mig/.rufo, Oktober 2009)

Kategorie: Allgemein, Aktualisiert am 6. Oktober 2010 von Redaktion | Anmelden